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Ausbildung

Wenn die Schullaufbahn des Kindes beendet ist und die Entscheidung für eine Ausbildungs- bzw. Arbeitsstelle ansteht, stellen sich diese und weitere Fragen zunächst einmal alle Eltern, unabhängig von der gesundheitlichen Verfassung des Kindes. Solch allgemeine, aber auch behinderungsspezifische Fragen können Sie am besten mit der Schule abklären. Die LehrerInnen und BetreuerInnen dort kennen Ihr Kind mit seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Sie werden sicherlich beratende Tipps für die Ausbildungs- bzw. Arbeitswahl geben.

Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, sich um eine Ausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu bemühen. Betrieben, die dazu bereit sind, wird der evtl. notwendige Umbau des Arbeitsplatzes vom Arbeitsamt finanziert.

Gelingt eine Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt (noch) nicht, gibt es Alternativen. Neben den Einrichtungen, die im Folgenden aufgeführt werden, stehen Ihnen auch verschiedene Berufsbildungswerke im näheren Umkreis zur Verfügung.

Berufsbildungswerke sind überregionale Einrichtungen zur beruflichen Erstausbildung von behinderten jungen Menschen, die wegen Art oder Schwere ihrer Behinderung auf besondere ausbildungsbegleitende Hilfen angewiesen sind. Die Berufsbildungswerke umfassen dabei in der Regel Ausbildungswerkstätten, Berufschule, differenzierte Wohnmöglichkeiten sowie Freizeiteinrichtungen und verschiedene Fachdienste.

Die Lerninhalte und Ausbildungsbedingungen sind auf die Belange der behinderten Auszubildenden abgestimmt. Neben Berufen, die für Behinderte wie Nichtbehinderte gleichermaßen geeignet sind, ist in Berufsbildungswerken auch eine Ausbildung in speziellen Berufen für behinderte Menschen möglich. Zur Unterstützung und Begleitung stehen den behinderten jungen Menschen in Berufsbildungswerken besondere pädagogische, medizinische und psychologische Fachdienste zur Verfügung. Ziel ist die möglichst dauerhafte Eingliederung der behinderten jungen Menschen in Beruf, Arbeit und Gesellschaft.

Weitere Informationen zu Berufsbildungswerken erhalten Sie kostenlos über eine Broschüre, die vom Bundesministerium für Gesundheit herausgegeben wird (www.bmg.bund.de).